Schnittstelle

Von der Digitalisierungsidee zur digitalen Bibliothek
Wege für Museen, Bibliotheken und Archive in die Europeana,
Wien 31. Mai 2012

Veranstalter


 

Don Juan Archiv Wien

Das Don Juan Archiv Wien, zugehörig der Firmengruppe HOLLITZER (gegründet 1849), ist eine Forschungsinstitution, die sich der Geschichte des Don-Juan-Stoffes bis zu Da Pontes und Mozarts "Don Giovanni" sowie der Rezeption dieser Oper widmet. Don Juan, eine theater- und kulturgeschichtlich bedeutende Figur, die europaweit Verbreitung gefunden hat und findet, bedingt eine Offenheit des Blickes über die Grenzen hinaus. Die Projekte des Don Juan Archiv Wien konzentrieren sich daher auf die Opern- und Theatergeschichte von Zentral- wie Mediterran-Europa im weitesten Sinne von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert – mit den Schwerpunkten Bibliographie & Digitale Bibliothek, Opern- und Theatertopographie, Repertoire & Edition –, wobei die kulturellen Transfers zwischen "Ottoman Empire & European Theatre" besonders berücksichtigt werden.

Europeana Local Österreich

Die Europäische Digitale Bibliothek, EUROPEANA (http://www.europeana.eu), macht Europas kulturelles und wissenschaftliches Erbe (Bücher, Filme, Zeitschriften, Karten, Fotografien, Musik, Museumsobjekte etc.) in einem zentralen Portal online zugänglich und erweitert damit die internationalen Nutzungsmöglichkeiten dieser Materialien maßgeblich.

Im Rahmen des EuropeanaLocal Projektes wurden in den Jahren 2008 bis 2011 nationale Servicestellen für die Dateneinbringung in die Europeana aufgebaut. AIT Forschungsgesellschaft betreibt seit dieser Zeit die EuropeanaLocal Austria (http://www.europeana-local.at) Servicestelle, und betreut insbesondere regionale und lokale Kultureinrichtungen. Hier erhalten Sie Hilfestellung beim Abgleich und der Einbringung von Katalogdaten in die Europeana und im Bedarfsfalle stehen auch Werkzeuge zur Datenanreicherung oder Speicherung digitaler Objekte zur Verfügung. Mit der seit 2010 in Kooperation mit der Universität Graz stattfindenden jährlichen Tagung "Digitale Bibliothek" (http://conference.ait.co.at/digbib/) wird außerdem umfangreicher Know-How-Transfer rund um das Thema digitale Wissensspeicher angeboten.

Universitätsbibliothek Wien

Die Universitätsbibliothek Wien wurde 1365 gegründet und ist mit einem Bestand von 6,8 Millionen Büchern die größte Bibliothek Österreichs. Ob historische Werke oder aktuelle Forschungsliteratur – die Universitätsbibliothek ist das wissenschaftliche Informationszentrum der Universität Wien. Sie bietet allen UniversitätsmitarbeiterInnen und Studierenden ein umfassendes Service und ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Universitätsbibliothek besteht aus der Hauptbibliothek und 39 Fachbereichs- und Institutsbibliotheken. Ihr Bestand spiegelt die Vielfalt der wissenschaftlichen Fächer an der Universität Wien wider und wird mit Blick auf die Erfordernisse von Forschung, Lehre und Studium jeweils aktuell erweitert. Das Angebot an elektronischen Ressourcen (Online-Journals, Datenbanken usw.) wird kontinuierlich ausgebaut, um einen raschen und direkten Zugang zu internationalen Forschungsergebnissen zu gewährleisten. Gedruckte vorhandene Information wird digitalisiert und ebenfalls über das Internet verfügbar gemacht.

Universitäts- und Landesbibliothek Tirol

Die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol wurde um 1700 gegründet und von Kaiserin Maria Theresia 1745 als "Bibliotheca publica" festgelegt. Damit wurde schon bei der Gründung festgelegt, dass die Bibliothek nicht nur Lehrenden und Studierenden zur Verfügung stehen soll, sondern die gesamte Bevölkerung mit Literatur zu versorgen hat. Aus diesem Grund nimmt die Universitätsbibliothek auch heute noch die Aufgaben einer Landesbibliothek wahr.

Die Bibliothek gliedert sich in eine Haupt- sowie 9 Fach- und Fakultätsbibliotheken auf. Ihre Sammlung umfasst ca. 3,5 Millionen Bücher, mehr als 7.000 gedruckte und ca. 20.000 elektronische Zeitungen und ist somit die größte Bibliothek Westösterreichs. Besondere Highlights der Bibliothek sind die Sammlung mittelalterlicher Handschriften und die umfangreiche Sammlung Tiroler Werke.

EOD – E–books on demand

Europäische Bücher als eBooks erhältlich – per Mausklick und für einen angemessenen Preis (http://books2ebooks.eu).

Europäische Bibliotheken bewahren Millionen von Büchern aus der Zeit von 1500 bis 1900 auf. Wegen ihres Alters und Werts sind die Publikationen allerdings häufig nur vor Ort benutzbar.

Mit dem EOD-Service werden diese verborgenen Schätze jetzt mit ein paar Mausklicks für jedermann verfügbar. Nutzer sind in der Lage, eBooks über die ihnen vertrauten Bibliothekskataloge zu bestellen; die Bibliotheken digitalisieren dann die gewünschten Werke und stellen sie dem Nutzer über das EOD-Netzwerk zur Verfügung. Die auf diese Weise digitalisierten Bücher werden gleichzeitig in die Digitalen Bibliotheken der teilnehmenden Institutionen und in weiterer Folge in „Europeana“ aufgenommen und so über das Internet zugänglich gemacht. Seit 2009 können diese Bücher auch zusätzlich zur digitalen Version als Nachdrucke in der Form „echter“ Bücher bestellt werden.



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